Schreibung

Die Schreibweise befolgt im Grossen und Ganzen die Richtlinien der Dieth-Schreibung (Schwyzertütschi Dialäktschrift, 2. Auflage) und die Richtlinien für die Schreibung der Deutschfreiburger Mundarten aus dem Jahre 1963. Die Abweichungen sind im Bericht "Schreibung der Jaundeutschen Mundart enthalten. Dabei gilt als Grundregel: „Schreibe, wie Du sprichst.“ Um die besonderen Laute dieser Mundart so zu schreiben, wie man sie spricht, wird auf die Verwendung spezieller Schriftzeichen  fast ausnahmslos verzichtet.

(Ausführliche Anleitung für die Schreibung der Jaundeutschen Mundart: hier.)

 

Für die Schreibung von Texten kann bei lautlicher Übereinstimmung bzw. Ähnlichkeit das aus dem Hochdeutschen gebräuchliche Schriftbild soweit wie möglich beibehalten werden. Im Wörterbuch werden ergänzende Bemerkungen zur Aussprache in Klammern beim jeweiligen Artikel angegeben.

Das Jaundeutsche Wörterbuch ist im August 2014 erschienen.  Anlässlich der öffentlichen Buch-Präsentation vom
Mittwoch, 20. August 2014, 11.00 Uhr, im Cantorama in Jaun,  ist es vorgestellt worden.

Das Wörterbuch kann  zum Preis von Fr. 56.- per Email bestellt werden.

Jùutütsch

Kurzgeschichte
Wì mù früer ghööwet hät

Leo Buchs


Ds Monevouch hät by spìtzelütterle ds Seesì gnua ùn ìsch ga mieje. Schua vùr em Zmoorge hìi sì a Huuffe Madlìnì gmiejt gkoo. Eppa am haubì sìbnì hät de ìina va de Buebe ìm ena Chüerblì Zmorge praacht: Chies ù Bruat, Òòche, Ggùffetüür ù der zue a Tropf hìissa Ggaaffì.

(ganzer Text)