Autor

Leo Buchs hat seine Kindzeit und Primarschulzeit in Jaun  („z’Mìtts ìm Duorf“) verbracht. 1952 verlies er sein Heimatdorf, um in Freiburg  das Gymnasium zu besuchen. Danach Erstausbildung als Chemiekaufmann, in den Folgejahren berufsbegleitendes Studium in Betriebswirtschaft und –organisation. Später folgte eine Zusatzausbildung in Gesundheitsökonomie. In seiner beruflichen Funktion war Leo Buchs zu Beginn Projektleiter im Pharmabereich. Ab 1990 war er massgeblich am Aufbau von HMO-Gesundheitszentren in allen grösseren Städten der Deutschschweiz und der Einführung von Hausarztnetzwerken beteiligt. Es folgten Projektleitungen innerhalb des Gesundheitswesens in der Schweiz und in Deutschland. Seit 1999 nebenamtlicher Dozent für Gesundheitsökonomie und Betriebsorganisation.

Schon zu seiner Gymnasialzeit fiel Leo Buchs das Besondere am Jaundeutschen Dialekt auf, weil er mit seinem Jùu-Tütsch nicht immer verstanden wurde. Das Interesse an der Besonderheit dieses Dialektes wurde dann im Jahre 1982 schlagartig geweckt, als er bei dem damals durchgeführten ersten Wettbewerb für den Jauner Dialekt den ersten Preis entgegennehmen durfte. Dieses gesteigerte Interesse hat ihn dann vor wenigen Jahren bewogen, sich in wissenschaftlicher Hinsicht mit diesem Dialekt auseinanderzusetzen. Zu diesem Zweck hat er sich am Deutschen Seminar der Universität Zürich in den Fachgebieten Dialektologie, Phonetik, Lexikologie und Lexikographie weitergebildet. In Zusammenarbeit mit dem Institut für das Schweizerdeutsche Lexikon (Idiotikon) sind dabei die Grundlagen für die Ausarbeitung des Wörterbuchs durchgeführt und die Richtlinien für die Schreibung dieser Mundart bereinigt worden. Dr. H.P. Schifferle, Dozent an der Universität Zürich und Chefredaktor des Idiotikons, sowie Dr. Heinz Gallmann, Autor des Zürcher und des Schaffhauser Wörterbuchs, stehen dem Autor in fachlicher und wissenschaftlicher Hinsicht zur Seite.

Leo Buchs

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